Diese Apfelringe aus Blätterteig verbinden fruchtige Äpfel mit einer knusprigen Hülle und dem warmen Duft von Zimt und Zucker. Dafür werden frische Apfelscheiben zu Ringen geformt, in Zimtzucker gewendet und mit schmalen Blätterteigstreifen umwickelt. Im Backofen wird der Teig goldbraun, während die Äpfel innen angenehm saftig bleiben. Die kleinen Ringe erinnern optisch an süßes Gebäck vom Bäcker, kommen aber ganz ohne selbst gemachten Teig aus. Sie passen perfekt zum Nachmittagskaffee, als warmes Dessert oder als süße Idee für Gäste. Besonders im Herbst, wenn Äpfel Saison haben, ist dieses Rezept eine unkomplizierte Möglichkeit, aus wenigen Zutaten etwas Besonderes zu backen.
🎥 Hier kannst du dir die Zubereitung Schritt für Schritt im Video ansehen:
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Fruchtig und knusprig: Saftige Apfelscheiben treffen auf goldbraun gebackene Blätterteigstreifen.
- Klassische Kombination: Äpfel, Zimt und Zucker duften beim Backen wunderbar.
- Originelle Ringform: Die umwickelten Apfelscheiben sehen aus wie kleine Gebäckringe und machen auf der Kaffeetafel etwas her.
- Wenig Aufwand: Mit frischem Blätterteig aus dem Kühlregal brauchst du keinen Kuchenteig vorzubereiten.
- Kurze Backzeit: Nach ungefähr 20 Minuten sind die Apfelringe fertig gebacken.
Welche Zutaten machen dieses Rezept besonders?
Äpfel sind das Herzstück der kleinen Ringe. Sie werden geschält, in etwa fingerbreite Scheiben geschnitten und in der Mitte vom Kerngehäuse befreit. So entsteht die Öffnung, durch die sich der Blätterteig später führen lässt. Besonders praktisch sind Äpfel, die beim Backen nicht sofort vollständig zerfallen.
Zucker und Zimt geben den Apfelscheiben ihre süß-würzige Note. Die Mischung kommt direkt auf das Obst, bevor der Blätterteig darumgewickelt wird. Dadurch verbindet sich der Geschmack von Zimt mit dem fruchtigen Apfel.
Frischer Blätterteig wird in schmale Streifen geschnitten und um die Apfelringe gelegt. Im Ofen entstehen die typischen lockeren, knusprigen Schichten. Das Ei ist in der ursprünglichen Zutatenliste enthalten, seine Verwendung aber nicht genauer beschrieben; du kannst die Teigoberfläche vor dem Backen damit bestreichen. Puderzucker wird in der Originalanleitung zum Servieren genannt und ist eine mögliche Dekoration. Alle Mengen findest du unten in der Rezeptkarte.
Was macht die Apfelringe im Blätterteig so besonders?
Anders als bei klassischen Apfeltaschen wird das Obst hier nicht klein geschnitten und vollständig unter einer Teigdecke versteckt. Die Apfelscheiben bleiben als Ringe erhalten. Ihre Öffnung in der Mitte macht es möglich, die Teigstreifen rundherum zu wickeln. Dadurch entsteht eine hübsche Form, bei der Apfel und Blätterteig in jedem Stück zusammenkommen.
Die Dicke der Apfelringe ist wichtig. Sind die Scheiben etwa fingerbreit, bleiben sie beim Umwickeln stabil. Gleichzeitig können die Äpfel im Ofen weich werden, ohne ihre Ringform sofort zu verlieren. Für ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis sollten die Apfelscheiben ungefähr gleich dick sein.
Das fertige Gebäck sieht ein wenig wie ein kleiner Donut aus, wird aber nicht frittiert. Stattdessen backen die Ringe auf einem Blech im heißen Ofen. Durch die dünnen Teigstreifen bleiben die Apfelscheiben gut erkennbar und die Blätterteighülle kann an mehreren Stellen knusprig werden.
Tipps für knusprige Blätterteig-Apfelringe
Die Äpfel gleichmäßig schneiden: Möglichst ähnliche Scheiben sorgen dafür, dass alle Apfelringe ungefähr gleich lange backen. Sehr dünne Ringe können leichter brechen, während besonders dicke Scheiben länger brauchen, um weich zu werden.
Das Kerngehäuse sauber entfernen: Die Öffnung in der Mitte sollte groß genug sein, damit der Teigstreifen beim Umwickeln hindurchpasst. Arbeite vorsichtig, damit die Apfelringe dabei nicht reißen.
Zimt und Zucker gut vermengen: Eine gleichmäßige Mischung lässt sich leichter auf den Apfelscheiben verteilen. So bekommt jeder Ring einen ausgewogenen Zimtgeschmack.
Mit kühlem Blätterteig arbeiten: Frischer Teig aus dem Kühlschrank lässt sich sauberer in Streifen schneiden. Wird er beim Wickeln zu weich, können die Streifen leichter reißen oder aneinanderkleben.
Die Streifen nicht zu fest ziehen: Der Blätterteig soll die Apfelringe umschließen, ohne das Obst zu zerdrücken. Ein vorsichtiges Umwickeln hilft, die schöne Ringform zu erhalten.
Etwas Abstand auf dem Blech lassen: Die Blätterteigschichten gehen beim Backen auf. Mit ausreichend Platz können die Seiten schön bräunen.
Auf die Backfarbe achten: Je nach Größe der Apfelscheiben und Breite der Teigstreifen kann die Bräunung leicht variieren. Der Blätterteig sollte rundherum goldbraun wirken.
Apfelringe als Dessert oder zum Kaffee servieren
Die warmen Apfelringe sind eine schöne Idee für den Nachmittagskaffee. Der Duft von Zimt erinnert an Apfelkuchen, während die knusprigen Blätterteigstreifen für ein ganz anderes Mundgefühl sorgen. Die kleinen Ringe lassen sich einzeln auf einer Platte anrichten und sind deshalb auch praktisch für Gäste.
Zum Servieren reicht etwas Puderzucker, wie in der ursprünglichen Rezeptanleitung vorgesehen. Besonders frisch schmeckt das Gebäck, wenn der Blätterteig noch knusprig ist. Wenn du die Apfelringe später genießen möchtest, bewahre sie möglichst trocken auf: Durch die Feuchtigkeit der Äpfel kann der Teig mit der Zeit weicher werden.
Häufige Fragen zu Apfelringen aus Blätterteig
Welche Äpfel eignen sich für die Apfelringe?
Am besten eignen sich Äpfel, die sich gut in stabile Ringe schneiden lassen und beim Backen nicht sofort zerfallen. Die genaue Sorte ist im Rezept nicht festgelegt.
Wie dick sollten die Apfelscheiben sein?
In der Originalanleitung werden etwa fingerbreite Scheiben verwendet. So lassen sich die Ringe gut umwickeln und bleiben beim Vorbereiten möglichst stabil.
Warum muss das Kerngehäuse herausgeschnitten werden?
Durch das Entfernen des Kerngehäuses entsteht die Öffnung in der Mitte. Dort können die Blätterteigstreifen beim Umwickeln hindurchgeführt werden.
Wofür ist das Ei gedacht?
Das Ei steht auf der Zutatenliste, wird in der ursprünglichen Zubereitung aber nicht ausdrücklich erwähnt. Du kannst damit vor dem Backen die Blätterteigoberfläche bestreichen.
Wie lange müssen die Apfelringe backen?
Die Apfelringe werden im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 20 Minuten gebacken, bis der Blätterteig goldbraun ist. Die Originalanleitung nennt keine bestimmte Heizart.
Rezept

Apfelringe aus Blätterteig mit Zimt und Zucker
Zutaten
- 3 Äpfel geschält und in etwa fingerbreite Ringe geschnitten, Kerngehäuse entfernt
- 5 Esslöffel Zucker für die Zimt-Zucker-Mischung
- 1 Esslöffel Zimt für die Zimt-Zucker-Mischung
- 1 Packung frischer Blätterteig 275 g
- 1 Ei verquirlt, optional zum Bestreichen vor dem Backen
- Puderzucker optional, zum Bestäuben beim Servieren; in der Zubereitung erwähnt
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Die 3 Äpfel schälen und in etwa fingerbreite Scheiben schneiden. Aus der Mitte jeder Scheibe das Kerngehäuse herausschneiden, sodass Apfelringe mit einem Loch entstehen.
- 5 Esslöffel Zucker und 1 Esslöffel Zimt gründlich miteinander vermischen. Die Apfelringe von beiden Seiten in dieser Mischung wenden.
- Den frischen Blätterteig ausrollen und in etwa fingerbreite, lange Streifen schneiden.
- Jeden Apfelring mit Blätterteigstreifen umwickeln. Die Streifen dabei vorsichtig durch die Öffnung in der Mitte führen, bis die Ringe rundherum mit Teig umhüllt sind.
- Die umwickelten Apfelringe auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Das Ei nach Wunsch verquirlen und die Teigoberflächen damit bestreichen; die Originalanleitung nennt die Verwendung des Eis nicht ausdrücklich.
- Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ungefähr 20 Minuten goldbraun backen.
- Die Apfelringe etwas abkühlen lassen und nach Wunsch zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Notizen
| Zutat | Geschätzte Kosten |
|---|---|
| 3 Äpfel | ca. 1,50 € |
| 5 EL Zucker | ca. 0,12 € |
| 1 EL Zimt | ca. 0,30 € |
| 1 Packung frischer Blätterteig (275 g) | ca. 1,00 € |
| 1 Ei | ca. 0,30 € |
| Puderzucker (optional, zum Bestäuben) | ca. 0,05 € |
| Gesamt | ca. 3,27 € |
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